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Ich habe gegen die Kompromissvorschläge zur Verordnung betreffend die Schaffung eines europäischen Schienennetzes für einen wettbewerbsfähigen Güterverkehr gestimmt. Sie führt zu einer Entmachtung der nationalen Infrastrukturbehörden, die bis dato sehr effizient und wirksam auch im internationalen Bereich gearbeitet haben. Die vorgeschlagenen Maßnahmen führen auch zu mehr Bürokratie, was nicht unser Ziel sein kann. Durch diese Aufblähung wir die Effizienz gemindert. Kapazitäten werden brach liegen. Dies alles wird meiner Meinung nach zu negativen Auswirkungen für den Eisenbahnbetrieb in ganz Europa führen.
Wenn die EU wirklich den Güterverkehr auf der Schiene vorantreiben will, dann gilt es bei der Realisierung der transeuropäischen Verkehrsnetze Prioritäten zu setzen. Der vollständige Ausbau des Südkorridors mit dem sogenannten Koralmtunnel etwa würde eine beispiellose Verlagerung auf die Schiene bewirken. Das gilt es zu fördern und nicht mehr Zentralismus.
EU-Parlaments-Homepage bestätigt:
Andreas Mölzer ist der fleißigste österreichische EU-Parlamentarier
7. Legislaturperiode (ab 14. Juli 2009)
Stand: 8. Juni 2010
Quelle: europarl.europa.eu
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Siehe auch:
Leistungsbilanz von Andreas Mölzer
Redestatistik
Anfragenstatistik