ANDREAS MÖLZER
Abgeordneter zum Europaparlament

Euro-Stabilität



Schriftliche Anfrage  von Andreas Mölzer vom 2. Februar 2009 an die EU-Kommission zur Euro-Stabilität


Nicht nur in Brüssel erwachen langsam Zweifel an der Krisentauglichkeit der Währungsunion. Seit die Finanzmarktkrise nicht mehr nur Banken, sondern auch Euro-Länder in die Enge treibt, gerät das gemeinsame Geld unter Druck. Pünktlich zum zehnjährigen Geburtstag hat der erste echte Härtetest für den Euro begonnen. Keiner weiß, wie schlimm der noch werden wird.

Die Finanzkrise wird noch härter werden, schließlich kann ein Euro-Land seine Schulden nicht mehr zahlen und muss sich aus der Währungsunion ausklinken und die alte Währung wieder einführen. Es folgen wilde Turbulenzen, Rezession, Pleiten. Die Kandidaten sind leicht auszumachen: Spanien, Irland, Griechenland und Portugal. Erst vergangene Woche senkten Ratingagenturen ihre Bonitätsnoten für die Länder der Iberischen Halbinsel. Griechenland wird schon länger mit A– beurteilt!

  1. Wie wahrscheinlich ist ein Einbruch des Euros?
  2. Wie stehen die Wahrscheinlichkeiten für den Bankrott eines der oben erwähnten Mitgliedstaaten?
  3. Was gedenkt man von Seiten der Kommission dagegen zu tun?
  4. Wenn es einen Notfallplan geben sollte, wie sieht dieser aus?


E-0860/09DE
Antwort von Herrn Almunia
im Namen der Kommission
(30.3.2009)

 

Ein Zusammenbruch des Euro oder ein Bankrott eines jedweden Mitgliedstaates sind keine Hypothesen, die von der Kommission in Erwägung gezogen werden.

EU-Parlaments-Homepage bestätigt:
Andreas Mölzer ist der fleißigste österreichische EU-Parlamentarier
7. Legislaturperiode (ab 14. Juli 2009)
Stand: 8. Juni 2010
Quelle: europarl.europa.eu



Siehe auch:
Leistungsbilanz von Andreas Mölzer
Redestatistik
Statistik der parl. Erklärungen